DEUTSCHLANDS ZAHNBÜRSTENMARKE NR. 1*

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Die schleichende Erkrankung: Parodontitis

Parodontitis ist eine so weit verbreitete Erkrankung, dass Experten mittlerweile sogar von einer Volkskrankheit sprechen. Es handelt sich dabei um eine langsam voranschreitende, entzündliche Erkrankung des Zahnhalteapparates, die unbehandelt zum Zahnverlust führen kann. Besonders tückisch daran ist, dass sie in den meisten Fällen schmerzfrei fortschreitet und daher von den Patienten oft zu spät erkannt wird.

Frau hält die Hände verschränkt vor ihren Mund

Was ist eine Parodontitis?

Bei einer Parodontitis handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des sogenannten Zahnhalteapparates, zu dem das Zahnfleisch, der Knochen, Haltefasern sowie das Wurzelzement gehören. Es erkrankt dabei also das Gewebe, das den Zahn im Kieferknochen verankert und ihn ernährt. Wird die Gefahr nicht erkannt, so schreitet der Prozess ungehindert fort, wobei nach und nach die Fasern zerstört werden. Der Zahn wird dadurch immer lockerer, bis es bei ausbleibender Behandlung im schlimmsten Fall zum Zahnausfall kommen kann.

Symptome und Diagnose

Die Erkrankung verläuft oft lange Zeit schmerzlos. Dennoch gibt es Symptome, die auf eine voranschreitende Parodontitis hindeuten können:

  • beim Zähneputzen oder spontan auftretendes Zahnfleischbluten
  • geschwollenes und gerötetes Zahnfleisch
  • unangenehmer Geschmack im Mund/ dauerhafter Mundgeruch
  • Zahnfleischrückgang
  • empfindliche Zahnhälse
  • veränderte Zahnstellung

Im späteren Erkrankungsstadium können zudem u. a. folgende Symptome auftreten:

  • länger werdende, gelockerte Zähne
  • Eiteraustritt am Zahnfleischrand (bei Zahnfleischmassage)

Erst Ihr Zahnarzt kann hier eine gesicherte Diagnose stellen. Dieser tastet mit einer Sonde das Gewebe zwischen Zähnen und Zahnfleisch ab. Dabei misst er die Tiefe der Zahnfleischtaschen sowie die Blutungsneigung des Zahnfleisches. Entsteht dabei der Verdacht auf parodontale Probleme, so macht der Zahnarzt Röntgenaufnahmen des Kiefers, um feststellen zu können, ob sich der Kieferknochen bereits zurückgebildet hat.

Entstehung und Verlauf einer Parodontitis

Es gibt viele Faktoren, die die Entstehung einer Parodontitis begünstigen. Neben einer mangelnden Zahnpflege und eventuell ungenügender Vorsorge durch unregelmäßige Zahnarztbesuche können auch Rauchen, Diabetes und die Überlastung der Zähne durch Knirschen eine Parodontitis begünstigen.

Ausbrechen kann eine Parodontitis, wenn der zunächst weiche Belag auf den Zähnen und dem sie umgebenden Zahnfleisch bei der Zahnpflege nicht richtig abgetragen wird und sich Bakterien darin ungehindert vermehren. Sie scheiden beim Stoffwechsel Gifte aus, die direkt ins umliegende Zahnfleisch gelangen. Die körpereigene Abwehr reagiert darauf mit einer Entzündung des Gewebes – eine sogenannte Gingivitis. Bei ausbleibender Behandlung kann diese über längere Zeit zum schrittweisen Abbau des Zahnknochens sowie des umliegenden Gewebes führen. Dies wird dann als Parodontitis bezeichnet.

Wie eine Parodontitis behandelt wird

Bei der Behandlung einer Parodontitis geht ihr Praxisteam in mehreren Schritten vor.

Schritt 1: Initial- oder Hygienephase
Zunächst werden Sie dabei zum Thema effektive Mundhygiene unterwiesen. Hierzu gehört nicht nur der korrekte Umgang mit der Zahnbürste sondern auch mit anderen nützlichen Zahnpflege-Hilfsmitteln. Die Zahnzwischenraumreinigung mithilfe von Zahnseide und speziellen Interdentalbürsten stellt einen besonders wichtigen Aspekt der täglichen Zahnpflegeroutine dar. Daraufhin werden alle bakteriellen Beläge im Rahmen einer professionellen Zahnreinigung entfernt. Bereits durch diese Maßnahmen kann die Entzündung des Zahnfleisches stark zurückgehen.

Schritt 2: Die eigentliche Parodontaltherapie
Unter lokaler Betäubung werden hierbei mit Hand-, Schall- oder auch Ultraschallinstrumenten die Bakterien aus den Zahnfleischtaschen entfernt, die primär für den Krankheitsprozess verantwortlich sind. Liegt ein besonders schwerer Fall vor, so ist eine zusätzliche Behandlung mit Antibiotika notwendig.

Schritt 3: Die Nachsorge
Da Parodontitis eine chronische Erkrankung ist, ist zur Gewährleistung des Behandlungserfolges eine regelmäßige sowie lebenslange zahnärztliche Betreuung des Patienten notwendig. Empfohlen werden zwei bis vier Kontrolltermine im Jahr, um den Parodontalstatus zu untersuchen. Außerdem erfolgt eine regelmäßige Entfernung der Beläge unter dem Zahnfleischsaum. Auch die eigene Mundhygiene zu Hause spielt eine entscheidende Rolle für den Erfolg einer Parodontitis-Behandlung.

Die passende Zahnputztechnik

Gerade bei einer Zahnfleischentzündung sollte auf die Technik beim Zähneputzen geachtet werden. Hierbei empfiehlt sich eine schonende Methode, wie die bekannte Bass-Technik, bei der auch der Zahnfleischrand angeregt und massiert wird. Verwenden Sie eine Zahnbürste mit weichen Borsten und putzen Sie sanft, ohne zu viel Druck.

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Quellen

*Quelle: Nielsen, MarketTrack, Handzahnbürsten, LEH+DM+KWH+A, Umsatz, MAT KW12/18, Deutschland