Lexikon der Zahnhygiene - Von A bis Z
Zahnseide
Zahnseide ist ein wirkungsvolles Mittel zur Reinigung von Zahnzwischenräumen,
Brücken oder festsitzenden kieferorthopädischen Apparaturen
(z.B. Zahnspangen) und kann die Plaqueindizes deutlich
senken.
Bei Zahnseide kann man grundsätzlich zwei Varianten unterscheiden:
-
Ungewachste Zahnseide hat einen besonders guten Reinigungseffekt,
ist aber für Anfänger schwer zu handhaben.
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Gewachste Zahnseide ist beschichtet und gleitet daher
besser in die Zahnzwischenräume. Sie ist besonders für Personen
mit engstehenden Zähnen und Anfänger geeignet.
Im Idealfall sollten die Zahnzwischenräume einmal am Tag (am besten
abends) mit Zahnseide gereinigt werden (auch „fädeln“ genannt).
Hierzu benötigt man 50 cm Zahnseide, die in einem möglichst
kurzen Fadenabschnitt zwischen beiden Händen von Daumen und Zeigefinger
gestrafft in den Zahnzwischenraum mit sägenden Bewegungen eingeführt
wird und im Zahnzwischenraum hin- und herbewegt wird.
Für jeden Zwischenraum wird ein neuer, unbenutzter Fadenabschnitt
benutzt.
Ungeübte Personen können sich das richtige Fädeln vom
Zahnarzt zeigen lassen. Zudem können so genannte Zahnseidenhalter
die Reinigung des Zahnzwischenraums erheblich erleichtern.