Lexikon der Zahnhygiene - Von A bis Z

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Fluorid / Natriumfluorid

Fluoride werden seit Jahrzehnten zur Kariesvorbeugung eingesetzt, besonders als Natriumfluorid, Aminfluorid, Zinnfluorid oder Natriummonofluorid.

Fluoride verhindern hauptsächlich die Auflösung (Demineralisierung) der Schmelzkristalle an der Zahnoberfläche und bewirken die Remineralisierung des Zahnschmelzes und damit eine Erhöhung der Widerstandsfähigkeit gegen Säureangriffe. Zudem können Sie die Säureproduktion der Karies verursachenden Bakterien hemmen.

Fluoride kommen in der Natur in Fisch, Krustentieren, fluoridhaltigem Mineralwasser und schwarzem Tee vor.

Die lokale Fluoridzufuhr z.B. in Form von Zahnpasta, Mundspüllösungen, Lacken, Gelees, etc, wird als sehr effektiv angesehen, da der direkte Kontakt mit Fluorid die De- und Remineralisation günstig beeinflusst.

Klinische Studien belegen, dass eine regelmäßige Verwendung fluoridhaltiger Zahncremes die Entstehung von Karies um 20% - 40% reduziert. Folgende Fluoridkonzentrationen in Zahncremes werden empfohlen:
Personen älter als 6 Jahre: 1.000-1500ppm
Kinder unter 6 Jahren: 500 ppm
 
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