Schwangere
Wußten Sie?
  • ... dass eine unbehandelte Parodontites (Zahnfleischentzündung) als Risikofaktor für eine Frühgeburt und ein niedriges Geburtsgewicht gilt?
  • ... dass Karies ansteckend ist? Deshalb sollte Karies bei werdenden Müttern unbedingt behandelt werden, um eine Übertragung der Kariesbakterien auf das neugeborene Kind zu vermeiden. Nehmen Sie deshalb auch grundsätzlich den Schnuller oder Breilöffel Ihres Babys nicht in den Mund!

Schwanger

Es ist wissenschaftlich belegt, dass es durch den schwangerschaftsbedingt veränderten Hormonspiegel der Frau auch zu Veränderungen im Mundbereich kommen kann.

Diese können sein:
  1. Die hormonellen Umstellungen während der Schwangerschaft haben Einfluss auf die Zusammensetzung des Speichels. Dieser wird zähflüssiger, was zur Folge hat, dass Plaquebakterien besonders hartnäckig an den Zähnen und an der Schleimhaut kleben. Die Entstehung von Zahnfleisch- und Zahnbetterkrankungen kann so begünstigt werden.
  2. Der zähere Speichel reduziert zudem die Pufferkapazität und Selbstreinigung der Mundhöhle. Plaquebakterien können so leichter an den Zähnen haften. Die Entstehung von Karies kann daher ebenso begünstigt werden.
Nun bringt eine Schwangerschaft nicht automatisch für jede Frau die beschriebenen Veränderungen mit sich – wichtig ist es aber, auf die beschriebenen Symptome zu achten, um schnell und effektiv dagegen angehen zu können. Der regelmäßige Zahnarztbesuch und eine systematische Mundhygiene mit den entsprechenden Pflegeprodukten helfen dabei. Zahnärzte empfehlen, mindestens zweimal in der Schwangerschaft einen Zahnarztbesuch einzuplanen.
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